Schonende Haarentfernung durch Sugaring

Sugaring ist nicht nur sanfter als Waxing, sondern zudem auch effektiver. Beim Sugaring werden die Haare mittels einer sehr süßlichen Klebepaste mitsamt Wurzeln in Wuchsrichtung ausgerissen. Der neue Beauty-Trend aus den Vereinigten Staaten hat seine Wurzeln im arabischen Kulturkreis. Gänzlich schmerzfrei ist Sugaring aber auch nicht: Bezüglich der Haare an unerwünschten Stellen gilt weiterhin: wer schön sein will muss leiden (oder häufig rasieren).

In der traditionellen Anwendung besteht die verwendete Paste hauptsächlich aus karamelisiertem Zucker bzw. Honig, die zweite wichtige natürliche Zutat ist Zitronensaft. Beim modernen Sugaring besteht die zähe goldgelbe Paste für die schonende Haarentfernung aus Zucker, Zitrone und Wasser. Sie wird erhitzt und gegen die Wuchsrichtung der Haare auf die entfettete und eingepuderte Haut aufgetragen, bis die Schicht sich entsprechend gesetzt hat. Anschließend reißt man die Masse wieder ab, wobei es natürlich schmerzhafte Momente gibt. Aber Sugaring ist wesentlich angenehmer als Waxing oder das Herausreißen einzelner Haare (Epilation). Nach einigen Anwendungen lässt der Haarwuchs langsam aber sicher nach. Zu den weiteren Vorteilen des Sugaring zählt, dass sich auch sehr kurze Haare gut entfernen lassen. Außerdem sieht die Haut nach Sugaring besonders geschmeidig aus.

Nach der Anwendung kann es auf empfindlicher Haut zu starken Rötungen kommen. Dies ist absolut normal und geht nach einigen Stunden automatisch vollständig zurück. Besonders angenehm und gesund ist es in jedem Fall, die Haut nachzubehandeln, beispielsweise mit Aloe-Vera-Salben und heißen Steinen.