Bart, oder lieber doch nicht?

Viele Menschen sind geteilter Meinung, was das Thema Bart angeht. Die einen halten einen Bart für ein Zeichen der Stärke, der Männlichkeit, und des Stolzes. Die Anderen sehen darin nicht mehr als eine simple Form der Affektiertheit. Wiederum Andere (vorranging Psychologen) meinen darin eine Form des Minderwertigkeitskomplexes erkennen zu können, der sich in dem Umstand offenbart, dass der Träger sein eigenes Gesicht automatisch mehr vor der Welt versteckt als ohne Bart. Außerdem ist der Gedanke, dass man sein eigenes Kinn besser betonen, oder sogar erweitern kann für die Psychologen ein weiterer Anlass. Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Bart oberflächlich betrachtet nichts mehr ist als natürlicher Haarwuchs im Gesicht. Das diese Betrachtung jedoch zu oberflächlich ist, wird schnell klar, wenn man sich überlegt, wie viel Zeit in die Ausgestaltung und Rasur des Bartes fließt. Unter einem Gesichtspunkt aber kann man die Debatte ein wenig distanzierter Beurteilen, nämlich unter dem pragmatischen:

Nackt im Gesicht

Wer sich schon mal richtig rasiert hat, weiß es auch zu schätzen. Diejenigen, welche meinen, das ständige Kratzen sei angenehm, machen sich selbst was vor. Wenn die Wangen, dass Kinn und die Oberlippe frei von jeglichem Haarwuchs sind, ist man an den Stellen auch wesentlich sensibler. Im Kosmetik Online Shop gibt es viele Möglichkeiten, wie man ohne viel Aufwand möglichst schnell haarfrei wird. Viele Frauen schwören darauf, dass das Küssen eines rasierten Mannes um einiges angenehmer sein soll, als das eines Bärtigen. Als Hauptargument dabei ist das störende Kratzen am Mund. Und wer kann es ihnen verdenken? Stellen Sie sich mal vor eine Frau mit buschigem Damenbart zu küssen. Auf der anderen Seite muss ein Mann nun mal auch mit anderen Männern verkehren und das auf einer wesentlich oberflächlicheren Ebene als mit Frauen. Denn in der Männerwelt muss possiert und imponiert werden, so gut und oft man kann. Und wie könnte das besser gehen, als mit einem klassichen Vollbart?!